
Dann lass uns das in 30 Minuten zusammen rausfinden. Du erzählst mir, was bei euch gerade los ist, ich sage dir ehrlich, ob die Lounge dein Ort ist.
Du suchst dir gleich selbst einen Termin aus. Kein Hin und Her per Mail.
Die meisten Mamas, die bei mir landen, funktionieren ziemlich gut. Kita pünktlich, Job läuft, Wäsche gemacht, und im Regal stehen Stahl, Juul und Maaz ordentlich nebeneinander. Von außen sieht das alles völlig okay aus. Genau deshalb denken sie, sie hätten kein Recht, sich Hilfe zu holen, solange nichts richtig kaputt ist.
Du brauchst keine Katastrophe als Eintrittskarte. Es reicht, wenn du abends im Bett liegst und im Kopf durchgehst, wie oft du heute wieder laut geworden bist. Und wie oft du das Gefühl hattest, deinem Kind nicht die Mama gewesen zu sein, die du eigentlich sein willst.
Du hast dir fest vorgenommen, ruhig zu bleiben. Nach dem vierten „Ich will aber die andere Hose“ bist du trotzdem laut geworden, obwohl du weißt, dass es an der Hose nicht liegt.
Dein Partner kommt eine halbe Stunde später nach Hause als abgemacht, und du reagierst, als hätte er dich sitzen lassen. Hinterher ist dir das selbst unangenehm und du kannst trotzdem nicht sagen, wo das herkam.
Deine Mutter fragt, ob dein Kind immer noch so schlecht einschläft. Kein böses Wort, aber der Ton sitzt. Du rechtfertigst dich wie mit elf, und nach dem Auflegen bist du wütend, ohne genau zu wissen, worauf.
Wenn du bei einer dieser Szenen genickt hast, bist du hier richtig.
Cyclebreaking ist kein Erziehungsthema. Es ist Lebenspraxis.
Wir sehen uns per Zoom oder wir telefonieren, ganz wie du magst. Am Telefon kannst du sogar spazieren gehen. Was dir lieber ist, sagst du mir bei der Buchung.
Die ersten Minuten gehören dir. Was gerade los ist und wo es hakt. (Bei der Buchung füllst du mir einen kleinen Fragebogen aus, ich habe also schon einen ersten Eindruck.)
Ich frage zwischendurch nach, weil ich verstehen will, an welcher Stelle dein System dir dazwischenfunkt.
Ich sage dir ehrlich, was ich höre und woran das aus meiner Sicht hängt.
Viele Mamas nehmen allein das schon als Erleichterung mit, weil sie zum ersten Mal verstehen, warum sie im entscheidenden Moment nicht anders können, obwohl sie es längst besser wissen.
Zum Schluss klären wir, ob die Mama Lounge der richtige Ort für dich ist. Wenn ja, erkläre ich dir, wie es weitergeht.
Wenn nein, sage ich dir das genauso klar, und du gehst trotzdem mit etwas raus.
Beim Buchen beantwortest du mir ein paar kurze Fragen: Was bei euch gerade los ist, wie alt deine Kinder sind und ob du lieber Zoom oder Telefon willst. Zwei, drei Sätze reichen. Damit habe ich vorher ein Bild und deine halbe Stunde gehört wirklich dir.
Es gibt kein Angebot, das „nur heute“ gilt, und keinen Satz wie „Willst du in einem Jahr noch genauso dastehen?“.
Mir ist wichtig, dass du mit Herz und Bauch bereit bist, diesen Schritt für dich und deine Familie zu gehen. Alles andere trägt sowieso nicht. Du entscheidest in deinem Tempo.
Kein Ziel, keine Liste, nichts, was du gut rüberbringen musst. Wenn der Vormittag schiefgelaufen ist und du mit rotem Kopf vor der Kamera sitzt, ist mir das sogar lieber. Dann reden wir über etwas Echtes.
Ich bohre nicht nach und ich zerlege nicht deine Kindheit, weil gerade Zeit ist. Wie weit wir gehen, bestimmst du.
Wenn sich das stimmig anfühlt, such dir unten einen Termin aus.
Zwei Kinder, zehn Jahre Pädagogik, zuletzt als Kitaleitung. Die Babyphase habe ich zweimal durchgemacht, die Autonomiephase auch, und gerade gehen wir in Richtung Pubertät. Ich weiß, wie sich ein Tag anfühlt, an dem du seit sechs Uhr morgens funktionierst und abends um acht immer noch über eine Zahnbürste verhandelst. Und ich weiß, wie klein man sich vorkommt, wenn man dann doch laut wird.
Beruflich wusste ich zu dieser Zeit ziemlich genau, wie man mit Kindern umgeht, insbesondere in Stresssituationen. Zu Hause hat mir dieses Wissen jedoch häufig nicht geholfen. Im Kopf war mir klar, was jetzt dran gewesen wäre. Rausgekommen ist trotzdem der laute Satz, bevor ich überhaupt dazu kam, mich zu entscheiden.
Das hat sich erst geändert, als ich aufgehört habe, an meinem Verhalten zu schrauben. Ich habe mir angesehen, was in meinem Körper passiert, bevor ich laut werde. Und danach das, was darunter liegt: Die Sätze, mit denen ich selbst großgezogen wurde, die Glaubenssätze, die ich nie überprüft hatte, und das Kind in mir, das früh gelernt hat, dass man sich zusammenreißt.
Heute merke ich, wann mein System wackelt, und dann habe ich die Wahl, was ich damit mache. Genau das gebe ich weiter, mit meinem Mama-Wendepunkt-Modell in der Mama Lounge und in meiner 1:1-Begleitung.
Im Formular stelle ich dir ein paar kurze Fragen, unter anderem, ob du lieber per Zoom oder per Telefon sprechen willst. Zwei, drei Sätze pro Frage reichen völlig. Die brauche ich nur, damit wir im Gespräch nicht bei Null anfangen.
Termine sind frühestens in zwei Tagen buchbar, damit ich mir deine Antworten vorher in Ruhe ansehen kann. Den Zoom-Link bekommst du direkt nach der Buchung per Mail.
Danach weißt du, ob die Mama Lounge zu dir passt.

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